Freitag, 14. Dezember 2018

1971-1990

1971

Vom 15.-17. Mai wird die neue Feuerwache an der St.Florian Str. eingeweiht und das alte, viel zu kleine Gerätehaus am Ostring hat damit ausgedient. Bei der Generalprobe zu den Übungen anlässlich der Einweihung kommt es zu einem Waldbrand in Arsbeck und ein als Opfer eingeknoteter Feuerwehrmann aus Viersen (Horst Küppers) muss deshalb längere Zeit auf dem Dach des neuen Gerätehauses verbleiben und wird nach einiger Zeit von der Frau eines in der Wache wohnenden Feuerwehrmannes entdeckt und seine „Rettung“ eingeleitet.

Zur Einweihung bekommt der Zug seine Standarte von den Frauen der Feuerwehrmänner überreicht.

Die Feuerwehr im Sittard wird aufgelöst.

Bei einem Feuer auf dem Boisheimer Weg 4 verbrennen 30 Schweine in ihrem Stall.

1972

Der Löschzug Süchteln hat 77 Aktive und 37 Mitglieder der Ehrenabteilung.

HBM Hugo Wirth wird stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Viersen. Es werden die ersten beiden neuen Fahrzeuge der Feuerwehr Viersen gekauft und beim Löschzug Süchteln stationiert. Ein LF8 und ein SW1000.

Als innerhalb eines Tages mehrfach böswilliger Alarm ausgelöst wird, bewachen die Kameraden am 08. und 09. Oktober die öffentlichen Telefonzellen im Ort und die Polizei kann die Person verhaften.

Im Juni unterstützt der Löschzug bei einem starken Unwetter in Bracht mehrere Stunden. Bei einem Feuer bei der Firma Beckers & Hüskes im Rahser am 04.November kommt die gesamte Feuerwehr Viersen zum Einsatz.

1973

Das Gerätehaus der Löschgruppe Vorst wird zum 01.Februar aufgelöst. Mannschaft und Gerät ziehen ins Gerätehaus Süchteln Stadt ein.

Der Löschzug Süchteln hat sein 90jähriges Bestehen und feiert dies mit einem Kreisverbandsfest. Bei Schauübungen auf dem Gelände der Papier und Pappe wird durch den Löschzug die „Bardame Josefine“ (Josef Heithausen) aus der lichterloh brennenden „Bar zum goldenen Anker“ gerettet. Als „Brandstifter“ wird später Johannes Nellessen ermittelt.

Am 29.August brennt die Reithalle auf der Schirick. Neben der Gesamtwehr wird auch der LZ Lobberich eingesetzt. Die Brandwache ist noch an der Reithalle beschäftigt als ein Bauernhof an den Schündelnhöfen in Flammen aufgeht. Wieder wird die Gesamtwehr alarmiert.

1974

Bei einer Übung in der Jugendpsychiatrie im Oktober anlässlich der Brandschutzwoche stürzt die DL17 ohne Vorwarnung um. Die Kameraden Willi Neikes und Dietmar Cloesges werden dabei schwer verletzt. Die Drehleiter wird aufgrund Totalschadens ausgemustert.       

Bei der Firma Polsterei Neikes am Heidweg kommt es am 18.Januar zu einem Großbrand. Die Firma wird völlig zerstört. Schaden 600.000DM, der Löschzug ist mehr als 11 Std. im Einsatz.

1975

Erstmals wird ein Grundlehrgang TM1 für freiwillige Feuerwehrleute in Viersen gemacht.

Am 08.September explodiert ein Haus am Äquatorweg. 2 Personen stürzten durch die Kellerdecke und werden schwer verletzt.

Als Ersatz für die verunglückte Drehleiter kommt aus Viersen eine DL25, ein Mercedes Eckhauber, Baujahr 1958 auf die zunächst 4 Feuerwehrmänner ausgebildet werden. Das Geräusch des Motors übertönt  das Martinshorn problemlos.

1976

Am 22. August kommt es zum größten Feuer in der Geschichte des Kreises. Der Grenzwald brennt. Alle Feuerwehren des Kreises und der umliegenden Kreise und weitere Behörden kommen dabei zum Einsatz. Der Löschzug Süchteln ist bis zum 30.August im Einsatz. Eingesetzt werden 37FM die 774 Std. leisten.

Ein Honda Krad mit Funk wird angeschafft. 

1978

Als Ersatz für den VW Käfer kommt ein VW Passat als Kommandowagen nach Süchteln. Am 29.Oktober brennt der Bauernhof der Familie Erkes auf der Ritterstr. Es entsteht ein Schaden von 500.000DM.

1979

Die Schreinerei Linssen in Dülken am Mühlenberg fällt einem Feuer zum Opfer. Nach mehreren Stunden übernimmt der LZ Süchteln die Brandwache weil der Löschzug Dülken sein 90jähriges Bestehen an diesem Tag feiert.

In Folge von Brandstiftung brennt die Reinigung Standfuß aus.

1980

wird die Löschgruppe Süchteln-Vorst endgültig aufgelöst. Die verbleibenden Kameraden treten zur Stadt über.

Die Tour des Löschzuges geht in das geteilte Berlin.

Am 18.Oktober verstirbt überraschend der Kassenführer der Gesamtwehr Karl Breuer.

Erneut brennt durch einen Molotow-Cocktail (Brandsatz) die Reinigung Standfuß. Im November bricht bei der Firma Henkel in Waldniel ein Großbrand aus bei dem der Löschzug zur Nachbarschaftlichen Löschhilfe eingesetzt wird.

1981

Der Zug besteht aus 75 Aktiven und 16 Kameraden der Ehrenabteilung.

Anfang März kommt es zum Brand eines Schuppens am Irmgardisstift. Am 11.Mai kommt es zu einem schweren Unwetter das neben der Gesamtwehr auch die Wehren Niederkrüchten, Brüggen, Schwalmtal und den Löschzug Oedt innerhalb der statt Viersen beschäftigt. Mitte August brennt eine Scheune auf der Lobbericher Straße ab. 10 Rinder verbrennen im Inneren. Der Brand wird mit 2B und 5C-Rohren bekämpft. 

1982

Am 19.05. übernimmt OBM Theo Kreppel die Löschzugführung. OBM Hans-Walter Mertens wird sein Stellvertreter.

Anfang August setzt ein Gewitterregen Süchteln unter Wasser und die gesamte Feuerwehr Viersen wird eingesetzt um dem Wasser Herr zu werden. Ebenfalls gibt es einen arbeitsreichen 1. Weihnachtstag. Ein Großbrand im Wirichs 2000 Supermarkt am Heidweg muss zusammen mit der Hauptwache und dem Löschzug Dülken bekämpft werden.

1983        

Auf dem Kohlenhof Neetix am Ostring kommt es im Mai zu einem Großbrand bei dem die Gesamtwehr Viersen eingesetzt wird.

Der Löschzug Süchteln feiert sein 100jähriges Bestehen mit einem großen Fest welches über mehrere Tage geht, mit Umzug und Festzelt auf dem Floriansplatz in dem aus dem Fernsehen bekannte Künstler ein buntes Programm darbieten. Erzählungen nach tanzte Pater Theodardus sogar in seinem Gewand auf dem Tisch.

1984

Der Löschzug erhält die ersten Funkmeldeempfänger von Typ Motorola Pageboy. Damit werden die Sirenen nur noch zum Alarm bei großen Einsätzen gebraucht. Kleinere Einsätze können ohne großes Aufsehen abgearbeitet werden. Ein Teil der Piepser ist fest vergeben, der andere Teil wird im monatlichen Wechsel getauscht.

Der Löschzug Süchteln nimmt zum ersten Mal am Leistungsnachweis in Kempen teil. Da ein Kamerad mehr dabei war als man für eine Gruppe braucht startet der Rest ein zweites Mal damit alle teilnehmen können.

Zweimal brennt das Haus Düsseldorfer Str. 33 nach Brandstiftung. Beim zweiten Feuer müssen auch Menschen gerettet werden. Der Löschzug unterstützt die Kameraden aus Waldniel beim Großbrand der Firma Rößler Draht.

1985

Der Löschzug besteht aus 85 Aktiven und 22 Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung.

Ein MTF wird von Mercedes mit Ziegler-Ausbau geliefert.

Willi Aretz wird am 15. März kommissarisch für 2 Jahre Löschgruppenführer Hagenbroich, da der Kamerad Alois Heitzer die Altersgrenze erreicht hat und in die Ehrenabteilung überstellt wird. 

Da die Bücherei in Süchteln umgebaut wird zieht diese provisorisch in den Unterrichtsraum des Gerätehauses Süchteln.

In Süchteln gibt es noch 7 Aktive Sirenen.

Im Juni und Juli kommt es zu mehreren Unwettern, bei denen neben den anderen Zügen der Stadt auch die Süchtelner Blauröcke eingesetzt werden. Zu einem Wohnungsvollbrand kommt es am 11. Oktober auf der Ratsallee. Das Feuer wird mit mehreren Rohren bekämpft, eine Person wird verletzt. Ein Feuer in der Zentralwäscherei am 12. November verursacht einen Schaden von 1,5 Millionen DM. Da es zwei Brandherde gibt kann man von Brandstiftung ausgehen.

1986

Als Ersatz für das bereits 1985 wegen technischem Defekt ausgemusterte Eckhauber TLF16 wird ein neues Tanklöschfahrzeug TLF16/25 von Iveco Magirus in Dienst gestellt.

Aus Platzgründen in der Wache Viersen werden ein Anhänger Stromgenerator und ein Anhänger mit Wasserwerfer im GH Süchteln stationiert.

1987

Als die LG Hagenbroich nur noch aus 8 Männern besteht und aufgelöst werden soll ist es dem persönlichen Engagement von Alois Heitzer und Willi Aretz zu verdanken, dass die LG Hagenbroich neu aufgebaut wird und dadurch erhalten bleibt. Außerdem wird Ihnen durch den damaligen Beigeordneten der Stadt Viersen, Dr. Sembdner, zuständig für Feuerschutz, ein Fahrzeug versprochen, welches den bisherigen Tragkraftspritzenanhänger ersetzen soll. Wirklich kommt das alte Löschgruppenfahrzeug LF8 der LG Rahser nach Hagenbroich.

Der ehemalige Wehrführer Franz Schröer senior stirbt.

1988

Nach der Verabschiedung von Walter Woters im Oktober des Vorjahres übernimmt Wilhelm-Josef Dobbelstein als neuer Stadtbrandmeister die Führung der Gesamtwehr. 

Der Kamerad Heinz Deimann wird zum Feuerwehrarzt ernannt.

1989

Der Löschzug Süchteln besteht aus 66 Aktiven und 13 Mitgliedern der Ehrenabteilung und die LG Hagenbroich aus 17 Aktiven sowie 7 Mitgliedern der Ehrenabteilung.

Die Generalversammlung der Gesamtwehr findet am 12.03. im Josefshaus statt. Bei dieser wird Wilhelm Heitzer zum Löschgruppenführer der LG Hagenbroich ernannt.

1990

Der Löschzug bekommt aus Zivilschutzbeständen ein Iveco LF16TS. Das Fahrzeug wird 1997 abgezogen, bis 1998 erhält man einen Mercedes Hauber als Ersatz. Das Fahrzeug wird danach an die Jugendfeuerwehr abgegeben.

Im März werden die Löschzüge Viersen, Dülken und Süchteln zu den Vier Höfen in Viersen alarmiert. Dort brennt eine Scheune mit landwirtschaftlichem Gerät und mehreren tausend Strohballen in voller Ausdehnung. Ende Juli brennt eine Humushalde auf der Mülldeponie. Die Löscharbeiten dauern bei heißen Temperaturen rund 24Std. Knapp eine Woche später brennen auf der Ritterstr. der Dachstuhl eines Hauses und die nebenstehende Stallung. 55 Feuerwehrmänner sind 7Std. im Einsatz. Erneut brennt am 22.August eine Scheune auf der Ritterstr. Dabei wird die Gesamtwehr eingesetzt.

 

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